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Mittel- bis langfristig werden 10.000 zusätzliche Mitarbeitende gebraucht
Mittel- bis langfristig werden 10.000 zusätzliche Mitarbeitende gebraucht

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Ambitionierte Expansionspläne bei L’Osteria

Nach einer langen Zeit der Ungewissheit, in der sich die italienische Markengastronomie L’Osteria darauf konzentrierte, die Corona-Krise für ihre rund 140 Restaurants zu meistern und so gut wie möglich für die Mitarbeitenden abzufedern, gibt es wieder positive Nachrichten zu verkünden. So konnten bereits im zweiten Quartal 2021 fünf neue Standorte national und international erfolgreich eröffnet werden. Und auch die weiteren Pläne für 2021 sehen durchaus positiv aus: so sind gleich rund 20 weitere neue Restaurants in Deutschland und dem europäischen Ausland geplant.

2020: Innovationskraft und wirtschaftliches Bangen

L’Osteria schaut optimistisch in die Zukunft und arbeitet weiter kontinuierlich an seinen Expansionsplänen. So konnten auch im schwierigen Jahr 2020 immerhin 10 neue Restaurants eröffnet werden, obwohl die Situation mehr als unübersichtlich und wirtschaftlich bedrohlich war. Eine gewisse Stabilisierung brachte das im April 2020 binnen kürzester Zeit hochgefahrene kontaktlose Delivery- und Take-Away-Geschäft. Dieses hat sich nach über einem Jahr Laufzeit bereits vollständig etabliert. Mit dem Aufbau eines eigenen Fuhrparks hat sich L’Osteria außerdem zunehmend unabhängiger gemacht und einen neuen Geschäftszweig geschaffen. Aktuell beliefert L’Osteria seine Kund:innen an rund 100 Standorten in ganz Deutschland mit eigenen Fahrer:innen und eigener Flotte.

2021: Restart und Eröffnungen

Neben der allgemeinen Wiedereröffnung der gesamten deutschen Gastronomie im Frühjahr, konnte L‘Osteria bereits im zweiten Quartal 2021 acht Neueröffnungen realisieren. Die FR L’Osteria SE eröffnete eigene Restaurants im April in München Pasing, im Mai in Outletcity Metzingen und im französischen Lyon. Letzteres ist nicht nur der zweite Standort in Frankreich, sondern auch das erste eigene Restaurant der FR L’Osteria SE außerhalb Deutschlands. Dazu Mirko Silz, CEO der FR L’Osteria SE: „Wir sehen in Frankreich sehr großes Potenzial und wollen dort, genauso wie im deutschen Markt, auf eine Kombination aus Franchise und eigenen Restaurants setzen. Bereits seit einiger Zeit betreiben wir zusammen mit einem Franchisepartner ein Restaurant in Cabriès Plan de Campagne, einem Vorort von Marseille.“ Hinzugesellten sich im Mai ein Restaurant mit dem Franchisepartner Kent Hahne im Kölner Zollhafen, das vorher der Mitbewerber Vapiano betrieb sowie das Joint-Venture-Restaurant in Kooperation mit Marco Rummenigge im südbadischen Lörrach. In der Kalenderwoche 26 gingen gleich drei weitere Restaurants an den Start: in Augsburg-Lechhausen, Passau und Wolfsburg. Derzeit sind für 2021 noch rund 20 weitere Restaurant-Eröffnungen geplant. Diese sind jedoch abhängig von den weiteren Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie sowie den Fortschritten auf den einzelnen Baustellen.

2022: Expansion und Internationalisierung

Für 2022 sind zum aktuellen Zeitpunkt sieben weitere Restaurant-Eröffnungen geplant. Erfahrungsgemäß kann diese Anzahl aber im Verlauf des aktuellen Jahres noch weiter nach oben korrigiert werden, wenn sich weitere Möglichkeiten für neue Standorte ergeben. So oder so wird deutlich, L’Osteria hat ambitionierte Ziele: Mittel- bis langfristig soll die Anzahl der Restaurants deutlich ausgebaut werden. Damit einhergehend steigt der Bedarf an Mitarbeiter:innen. „Wir werden in den nächsten Jahren bis zu 10.000 neue Arbeits- und unzählige Ausbildungsplätze schaffen“, erklärt Silz. „Ziel für L’Osteria ist es, weiteres Wachstum in den bestehenden Märkten Deutschland, Österreich, Schweiz, UK, Niederlande, Tschechien, Frankreich und Luxemburg voranzutreiben – gerade in Frankreich sehen wir sehr viel Potenzial, da wir hier aufgrund der Größe des Landes mit ähnlich vielen Restaurants wie in Deutschland planen können. Auch die Erschließung neuer Märkte ist interessant für uns, wie zum Beispiel in Polen, Spanien und Belgien aber auch in den skandinavischen Ländern. Gerade für das weitere Wachstum in allen vorgenannten Märkten suchen wir Franchisepartner:innen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind die Gebiete bereits unter den bestehenden Franchisepartner:innen aufgeteilt. Wachstum ist nur möglich, wenn wir weiterhin eng mit unseren Mitarbeiter:innen und Partner:innen zusammenarbeiten und alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Das Wachstum zahlt am Ende nicht nur auf die Markenbekanntheit ein, sondern bietet vor allem auch unseren Mitarbeiter:innen weitere Perspektiven zur Entwicklung“, äußert sich Silz zu den Expansionsplänen von L’Osteria.

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Sabine Jürgens

Sabine Jürgens

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